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Geschichte


Die Geschichte unseres Hauses...

Die Grundherrschaft Inzersdorf ist an sich sehr alt. Bereits um 1050 und 1111 wird die Ortschaft "Imcinesdorf" beurkundet und 1184 scheint ein "Kunrad von Imcinesdorf auf, wohl als Besitzer des Gutes zu Inzersdorf.
Das Gut ging durch viele Besitzer bis es schließlich 1726 an Franz Siegmund Graf Engel von Wagrain (Vöcklabruck) verkauft wurde.



Die Ausschreibung zum Verkaufs ist uns erhalten:
"Erstlich das Schloß, so mit schöner Wohnung, guten Gewölbern und Kellern versehen, mit einem schönen Teicht (!) und kleinem Zwergbaumgärtl umgeben ist, wird wird angeschlagen per 2000 fl.. Ein schöner Obstgarten per 500 fl.. Das Reißgejaid so 3 Nachtlager hat und dergleichen dem weiten Gezirk (!) nach wenig im Land zu finden wir angeschlagen nur per 1500 fl.."

Der Anschlagspreis der ganzen Herrschaft belief sich auf 25.750 fl.. Nach der Theresianischen Fassion von 1750 gehörten zur kleinen Herrschaft Inzersdorf 43 Untertanen und der jährlich Reinertrag belief sich auf 400 fl..

Nach dem Kauf durch Graf Engel wurden die Untertanen jedoch zur Herrschaft Seisenburg abgezogen und das von dort aus verwaltet Schlösschen verfiel. Bei einer Versteigerung 1853 wurden nur mehr die Schlossruine samt Teicht um einen Ausrufpreis von 80 fl. und die Ruine des Meiershofes mit Forstnutzen um 60 fl. angeboten. Das Schloss stand an der Stelle, wo sich heute die Inzersdorfer Dorfstub'n befindet.

An unserem Gewölbe kann man noch die Spuren des einstigen Schlosses erahnen.

(Die Abkürzung fl steht für Florin - die französische Bezeichnung für Gulden)

 

 
 

 

Inzersdorfer Dorfstub'n
 

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